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The Show must go on…

10. September 2009 von Magic

 Macca und ich

Ja, der letzte Bericht war im Dezember 2008 und da schrieb ich eindrucksvoll – Nächstes Jahr schwimm ich euch um die Ohren. Zu diesem Zeitpunkt war ich echt motiviert – aber leider kam alles anders. Denn Magic Sportfood entwickelte sich in einem so rasanten Tempo, dass ich mich entscheiden musste – entweder Business oder Training. Da Magic Sportfood für mich mehr eine Passion ist, wie Arbeit, brauchte ich nicht lange nachzudenken und meine Entscheidung stand fest: „Magic Sportfood erhält höchste Priorität. Ab Januar hieß dies arbeiten 100 Stunden plus. Wenn ich nun zurückschaue habe ich von Januar bis Ende Juli durchgearbeitet – hatte in dieser Zeit nur drei freie Tage (incl. Samstag und Sonntag). Für´s Training gab es einfach keine Zeit und eigentlich klingt das Ganze eh nur gestört. Für mich war es aber ein Jahr voller Emotionen, interessanter Gespräche, toller Verbindungen und auch sportlicher Erfolge – zwar nicht meine eigene, sondern von Athleten mit denen ich zusammen gearbeitet habe.

Der PoPo von der Sandra

Doch wie sollte es weiter gehen, selber fühlte ich mich unwohl in meinem Körper, ich war zu unfit. Dieses Gefühl hatte ich des Öfteren auf den Messen als ich neben gestählerten Athleten stand – ja, so war ich auch mal. Doch dann fing es langsam wieder an im Mai beim Hannover Marathon. Sandra Wallenhorst lief beim Zehner mit und meinte nur – Auf Magic, komm lauf doch mit! – die Form geht, aber Klasse bleibt. Ich war leicht erkältet aber fühlte das Prickeln in mir. Ich war immer ein Wettkampftyp – O.k. was solls dachte ich mir, ich hab zwar nichts drauf – aber sich mal wieder Quälen, das wär doch was. Sandra meinte, komm doch mit in die erste Startreihe – das war mir dann doch to much und startete aus der dritten Reihe :-). O.k. die ersten 1000m konnte ich vorne mit rennen, die 5000m war ich noch auf 42min Kurs – im Ziel warns dann 47min irgendwas.

Der Gesichtsausdruck sagt alles

St. Pölten – im LKW zur Expo nach St. Pölten entschlossen wir (Das Expo-Team Eric, Maiki und ich) eine Staffel beim 70.3 Ironman zu melden. Maiki sollte schwimmen, Eric Rad fahren und ich Laufen. Gesagt getan – Maiki stellte als trainierter Athlet mal wieder unter Beweis, dass Schwimmen nicht seine Stärke ist – Eric knallte eine Radzeit raus, dass uns hören und sehen verging und rief mich 5 min vor dem Radziel an, dass ich doch bitte jetzt meinen Arsch aus dem Shop bewegen solle und in die Wechselzone kommen müsse. Ich rüber gejoggt und schon gings los. Susa meine Trainerin (die leider an mir arbeitslos war …hahaha) meinte 4.50 auf den km sollte ich schon schaffen. Nach 6 km merkte ich, dass mehr drin ist und lief konstant mit 4.30 zu Ende – die Endzeit war 1:36min – für ein Jahr ohne Training ganz o.k.

In Niederbronn flogen die Fetzen - Eric, Steffen, Maiky, Felix, Kathrin und Luke - we Love Challenge

14 Tage später waren wir dann beim Challenge Niederbronn in Frankreich auf der Expo. Da meinte ich zu Maiki – wetten, dass ich ohne training schneller schwimme wie du in St. Pölten und du langsamer läufst als ich in St. Pölten. Die nächste Staffel war geboren und Luke Dragstra fuhr für uns Rad. Maiki hat verloren. O.k. – die Schwimmstrecke in Niederbronn war etwas zu kurz und die Laufstrecke war viel härter als die St. Pölten – aber gewonnen ist gewonnen.

So ein Schläfchen zwischendrinn an der Bushaltestelle muss schon mal sein

Im Juli lud mich Suunto dann beim Hamburger Cityman spontan ein die Sprintdistanz mitzumachen. Das sollte ne harte Nummer werden, denn Expo in Hamburg heißt – tagsüber arbeiten – nachts Party – das heißt, maximal 3h Schlaf die Nacht. O.k. – egal – nichts geschlafen – nichts trainiert – gestartet – noch beim Einfahren einen Tackernagel geschnappt – noch nen Schlauchreifen gewechselt – falsch geschwommen – Platz 219 von 2262 Männern ist O.k. – jetzt bin ich wieder scharf was zu machen.

Radrennen liebe ich - wenn es auch kein richtiges war

Jetzt fange ich wieder das trainieren an und entschließe bei den Vattenfall Cyclassics mit zu fahren. Das war nur 14 Tage nach dem Cityman. Gesagt getan, noch geschwind einen Startplatz organisiert und für die 100km eingeloggt. Das war ganz schön harter Tobak – aber richtig Radfahren können die da oben nicht. Meistens nur Einerreihe und führen wollt im Block F auch nicht so richtig jemand. Selbst ich musste regelmäßig mitarbeiten – was ich eigentlich nicht wollte bei meinem Trainingszustand. Am Ende reichte es für Platz 804 von 9171 Männern.

Susanne Buckenlei meine Trainerin und Gewinnerin des Norseman 2009

Susanne Buckenlei, meine Trainerin, schreibt mir wieder fleißig Pläne und ich trainiere. Was mich überrascht ich komme relativ schnell wieder in die Gänge.

Bettina Bracht (Frau von Timo) und ich in der Wechselzone

Der nächste Zwischenstopp: Horaffentriathlon am 29.08.. Dort schlug ich im wahrsten Sinne des Wortes ein, wir eine Granate. Nachdem ich beim zweiten Wechsel barfüßig auf einem Radschuh auf den Balgen zuraste und plötzlich der Schuh ausklickte, haute es mich mit 30 Schachen auf die Fresse. Meine Füße sahen aus ob man sie durch den Fleischwolf gedreht hätte. Trotzdem brachte ich das Ganze zu Ende und gewann sogar meine Altersklasse – das lag wahrscheinlich daran, dass in meinem Alter die meisten schon ausgestorben sind …hahaha.

Berg runter machte ich alle nass - bloĂź ĂĽber die Berge drĂĽber, da sprechen wir lieber nicht drĂĽber

Am Wochenende war dann Geradmer XL – auf dem Programm. Ich startete „nur“ bei der Staffel. Als ich den meisten vorab davon erzählte, dass ich dort den Radpart übernehmen würde, lachte sich jeder tot der die Strecke kannte. Heute weiß ich auch warum – 3:42h für 93km – das war eine Tortur. Der einzige Lichtblick des Tages war Zélie unsere Staffelläuferin – sie war eine echte Augenweite:-).
Und wie geht’s weiter? Ganz einfach – ich wurde zum Ironman Lanzarote überredet und bin gemeldet und beim Challenge Kopenhagen 2010 starte ich auch, denn die Jungs sind einfach cool.

Zélie Barthod unsere Staffelläuferin

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Ich sitze auf meinem Balkon…

22. Mai 2008 von Magic

… mit Blick auf den Schwimmstart und schau den Irren beim schwimmen zu. Aber jetzt mal alles der Reihe nach.
Unser wilder Haufen beim Einchecken –> klick michAm Sonntag durfte ich in diesem Jahr mein Triathlondebüt geben. Mit 10 Mannen sind wir nach Reutlingen zur Liga gefahren. Ich durfte – könnt ihr euch ja denken – in der 2. Liga ran. Am Start waren Christoph, Andy, Carsten, Dany und ich. Gut meine Rechnung war aufgegangen – ich habe Dany noch überraschend zum Rennen angemeldet, denn ich wollte nicht letzter unserer Mannschaft werden – grins. Luke und Aaron –> klick michDany ist ein Freund und hat mir den Gefallen getan – grins. Die erste Mannschaft mit Aaron, Luke, Micha, Peter und Jochem durften vor uns ins Wasser. Zu diesem Zeitpunkt war es noch warm. Als wir ins Wasser durften stürmte und regnete es und war A….kalt. Es wurde in 20sec Abständen gestartet und ich durfte als letzter ran. Nach 150m bin ich schon an Dani und Carsten vorbei gebrettert. Dani konnte dran bleiben – leider ging mir nach 400m die Luft aus (meine 5 Schwimmeinheit die Woche). Vor dem Start –> klick michBeim Radfahren überholte mich Carsten und ich verfolgte ihn in Blickweite – 20km Rad, da bin ich ja noch nicht mal warm gefahren. Beim Laufen klebte ich an Carsten dran – immer so mit 100m Abstand, ich wusste ja, dass ich 40 Sec von Schwimmen Vorsprung hatte. Insgesamt war ich zufrieden, 3 in der Mannschaft – in Reichweite von Doc Aaron - ganz schön schnell –> klick mich(jetzt mault er gleich wieder – es waren nicht ganz 2 Minuten – gelle Christoph). Mit der Mannschaft belegten wir den 15. Platz – ich erwähn lieber nicht von wie vielen.
Die erste Mannschaft war da schon besser, Platz 7 und Aaren wurde sogar 3, - konnte den Vuco und Göhner zocken.
Aaron vor Vuko und Göhner --> klick michNach einem stressigen Montag und Dienstag hob ich um 13.15 Uhr des selbigen Tages nach Lanza ab. Abends traf ich mich noch mit Peter und Franz – sie waren letztes Jahr in Lanza auch am Start. Wir knallten uns noch ein leckeres Steak rein – besser gesagt ich, Peter gönnte sich einen Schwertfisch und Franz ist auf Diät – er sieht ziemlich verhungert aus oder anders gesagt – ganz schön schnell.
Luke, die Kinder und ich beim Play-Station-Duell --> klick michAm Mittwoch war ich mit Wolpi radeln und schwimmen. Den Rest des Tages saß ich auf meinem Balkon und habe an meinem Shop programmiert. Immer in Blickweite mit den Irren beim Schwimmen (bei manchen Triathleten meint man, dass sie das ganze Jahr keine Zeit zum schwimmen hatten und drei Tage vor dem Rennen alles nachholen wollen. Mittags traf ich noch Alex Taubert und Peter Sauerland – wir haben uns ganz nett unterhalten und uns für heute verabredet.
Peter Sauerland, Alex Taubert und ich –> klick michUm 14.30 Uhr sind Alex, Peter, Ralf und ich zur Regestrierung gefahren. Ich glaube, dass Alex ganz gute Chancen hat. Nach Aussagen von Peter ist er läuferisch TOP drauf und eine Bergziege ist er ja auch. Heute Abend essen wir dann bei Alex Spagetti – da freu ich mich schon drauf.

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The Show must go on…

17. Mai 2008 von Magic

… trainieren war zwar in den letzten Wochen nicht so viel möglich – aber den Ironman in Lanza werde ich machen.
In den letzten Wochen habe ich nur wenig Zeit zum trainieren gehabt – trotzdem fühle ich mich gar nicht so schlecht. Am 1. Mai bin ich, wie in jedem Jahr, wieder Rund um den Henninger Turm mitgefahren. Eigentlich ging es ganz gut. Am Schulberg (23%) konnte ich das Tempo der Führungsgruppe nicht halten und bin etwas nach hinten gefallen. Ich versuchte nochmals auf die 1. Gruppe aufzufahren, doch 10m bevor ich aufgefahren war, hat es mich zerrissen. Dann war ich erst einmal für 10km total platt. Das hieß ich viel in eine etwas langsamer Gruppe zurück und ich musste mich diesem Tempo anpassen und konnte die letzten km einfach nicht mehr Gas geben - da in dieser Gruppe keiner Lust hatte, sich an der Führungsarbeit zu beteiligen und nur alleine aufs Tempo zu drücken hatte ich auch keine Lust. In der Endabrechnung benötigte ich 2:43,27 für die 100km (bergig), das waren 4,59min langsamer als im Vorjahr. Damit kann ich leben.
Sonntags darauf bin ich nicht in Buschhütten gestartet, da ich alleine hinauffahren gemusst hätte – die anderen haben leider keinen Nachrückerplatz mehr bekommen. Ich habe dafür bei der Sonntagsausfahrt mächtig Gas gegeben.
Luke und AaronAm Mittwoch vor einer Woche kam Aaron Farlow, Tria-Profi aus Australien, bei uns an. Er wohnt beim Doc und startet dieses Jahr in der Liga für unser Team. Donnerstag durfte ich die erste Trainingseinheit mit ihm bestreiten – Easy Run. Naja, Luft habe ich noch bekommen, Reden fiel mir schwer. War eine beeindruckende Demonstration – ich konnte das Tempo gerade noch gehen, Eric mussten wir immer mit dem Fernglas suchen, Doc hat ganz gut ausgesehen und Aaron ist fast eingeschlafen. Abends meinte Aaron dann, tomorrow hard swimming. Ich dachte nur oh Gott. Am Freitag meinte er dann o.k his Trainer told him - today easy swimming – ich dachte Gott sei dank. Doc fragte ihn was wir denn schwimmen würden. Aaron meinte 1000m einschwimmen, dann 100m in 1,15min ab in 1,30min, 200m in 2,30min ab in 3min, 300m in 3,45min ab in 4,30min, 400m in 5min ab in 6min und das 2 mal – ich dachte nur LmaA und das schlimme war, Aaron ist das Programm wirklich easy geschwommen – er war aber der einzige, der das Tempo gehen konnte.
Sonntags sind wir Rad gefahren. Die 10 härtesten Jungs in der Region incl. Wolpi. Ich meinte die Tage zuvor zu Aaron Sunday 140km 34kmph easy – grins. Das war noch vor dem Laufen und Schwimmen – mir dämmerte es langsam, dass es für ihn bestimmt easy werden würde. Als wir dann am Sonntag durchs Kochertal mit 40 donnerten, hatte ich so 138 Puls (das ist für mich O.K. – die meisten von uns liegen da so 10 Schläge darüber). Als ich bei Aaron auf die Pulsuhr schaute, bin ich fast vom Rad gefallen – 108 Puls (30 Schläge weniger wie ich) – ich freute mich schon auf die Berge. Gut ich musste sie ziehen lassen.
Am Dienstag dieser Woche habe ich mit dem Alten Meister (Jürgen Hauber) gekoppelt. Hat richtig Spaß gemacht 2h Rad mittleres Tempo und 30min Lauf mittleres Tempo – meine Zuversicht für Lanza ist am steigen. Wir haben uns dann noch bis spät in die Nacht unterhalten.
Am nächsten Morgen musste ich schon um 6.00 Uhr in der Früh in Frankfürt am Flughafen sein – Luke Dragstra, unser zweiter Profi aus Canada landete. Er wird die nächste Zeit bei uns daheim wohnen. In Crailsheim angekommen Frühstückten wir erst mal bei uns im Garten. Es war echt nett.
Luke Dragstra wohnt bei unsDie letzten Tage trainierte ich regelmäßig mit Luke und Aaron – meistens Schwimmen. Gestern war ich mit Luke laufen – es war für mich echt erstaunlich, denn er meinte er will nur Joggen (easy) und das war wirklich easy. Insgesamt kann ich über Luke jetzt schon eines sagen – es ist ein super Typ und es ist mir eine echte Ehre, dass er bei uns wohnt. Er ist hilfsbereit, Bodenständig, kennt sich Top in der Szene aus, ist sich für nichts zu schade – der etwas kaotische Ruf der im voraus eilt kann ich absolut nicht bestätigen. Er trainiert eben etwas anders wie Andere – 40 mal 1000m auf der Bahn ist für ihn normal – ja, jeder muss so trainieren, wie er es für richtig hält. Am meisten freut es mich, dass er auch in Roth in den TSV-Klamotten startet.
Und Morgen, ja, da steht das erste Ligarennen in Reutlingen an…

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Magic wird gequält - morgens von Peter – abends von Andy

7. April 2008 von Magic

Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr sind Andy, Oli, Peter und ich mit dem Rad losgefahren. Die Wetterprognosen waren nicht so gut, aber die sollten nicht eintreffen. Das Wetter hielt und es sollte eine „schöne“ – schöne harte Einheit werden. Am Anfang der Ausfahrt drückte jeder seine Sorgen um meine Form aus und wie das nur in Lanza werden solle? O.k. - Ich meinte, dass ich ab Montag fasten werde (wenigsten mein Gewicht für Lanza in Ordnung bringen) und zwei Wochen verstärkt Grundlagen auf dem Rad trainieren werde.
Es dauerte nicht lange und wir erreichten den ersten Berg – Peter griff an und ich folgte. Am zweiten Berg ging ich für einen kurzen Moment aus dem Sattel und fuhr hart in ihn hinein. Peter hielt das Tempo und ich hängte mich an Andys und Peters Reifen. Kurz bevor wir oben waren ein Blick von Andy nach hinten – Erstaunen – du bist ja noch dran – meinte er. Das tut gut. Vorm dritten Berg war eine Abfahrt, in den Kurven machte ich Meter gut und fuhr zügig rein. Der nächste Angriff von Peter lies aber nicht auf sich warten – ein langer Anstieg und Peter drückte nach oben immer mehr aufs Tempo – kurz bevor mir oben waren – Peter erhöht noch mal das Tempo- Andy lässt reißen – ich bin am Limit bleib aber dran. An den letzten 3 Bergen konnte ich jedoch das Tempo nicht mehr mitgehen – aber egal, von Peter gab’s sogar ein Lob, dass ich gar nicht so schlecht drauf bin. Im Anschluss ging es ins Geschäft – Verkaufsoffener Sonntag.
Abends war ich noch ganz schön angeschlagen. Mit Andy hatte ich Laufen ausgemacht – 2 Stunden. Gut dachte ich – das werd ich schon durchhalten, denn Andy ist eigentlich eine Nummer zu schnell für mich. Andy lief für seine Verhältnisse unteres GA1 – bei mir war das schon oberes Ga1. Das aber war nicht das Problem, meine Oberschenkel waren vom Radfahren platt. Andy hielt das Tempo bis zum Schluss konstant hoch. Als wir nach bestimmt 25 km wieder bei Andy zuhause waren, war ich total am Ar…, doch da kam das zweite Lob des Tages – ich glaube, vielleicht bin ich gar nicht so schlecht drauf – grins – schöne Grüße an den Rasenmähermann.

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Seit langem mal wieder Ski fahren …

2. April 2008 von Magic

in der Gondelund wir hatten auch noch mit dem Wetter richtig GlĂĽck. Damit unsere Kinder in den Pfingstferien auch noch auf ihren SpaĂź kommen, haben wir uns am Freitag kurzer Hand entschlossen in das kleine Walzer Tal zu fahren. FĂĽr die Kinder haben wir einen Skilehrer engagiert und somit konnten Ute und ich in Ruhe etwas miteinander Ski fahren. Ăśber Nacht hatte es 40 cm Neuschnee hingelegt und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Man konnte ohne MĂĽtze und Handschuhe fahren.

Tiefschnee… --> klick mich Tiefschnee… –> klick mich und nochmal Tiefschnee –> klick mich
UteMittags sind wir noch etwas mit unseren Jungs gefahren, aber die waren schon ganz schön platt. Die zwei waren zum ersten Mal auf Skiern und 4 Stunden mit Skilehrer ist da schon ganz schön heftig. Es hat ihnen aber richtig Spaß gemacht. Was Ute und mich gewundert hat, dass Mika und Markus auf der Heimfahrt nicht eingeschlafen sind.

Mika und Markus –> klick mich Ute und Markus –> klick mich Mika und ich –> klick mich

Am Sonntag war ich zum Radfahren verabredet. Wir waren insgesamt 12 harte Jungs und ein willenstarkes Mädel – anders kann man das wirklich nicht sagen, denn Karin hat uns bis zum Schluss nicht im Stich gelassen. Es hat mir richtig Spaß gemacht und war über meine Form selber etwas überrascht. Nach 4 Stunden bin ich zu uns nach Hause abgebogen um zu Koppeln. Ute, Mika, Markus und Manu haben mich beim Laufen mit dem Rad bekleidet und Lu hielt das Rudel immer beisammen.

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Langsam trainiere ich wieder geregelt…

24. März 2008 von Magic

… wenn auch ich immer wieder gebremst werde. So ist mir letzte Woche die Hinterradnabe quer durchgerissen, als Andy, Peter und ich in Gaislingen die alte Steige hoch gefahren sind. Danach ist immer die Achse durchgedreht, dadurch konnte ich nicht mehr richtig treten und ein mächtigen Achter hatte ich auch im Hinterrad - das Rad war eben völlig am Ar…. Nachdem ich die Steige vollens in Socken hoch gerannt bin (mit den Schuhplatten an den Radschuhen war es mir zu doof) haben die Jungs mich bis Ilshofen geschoben. Danach war das Risiko zu hoch, dass das Rad zusammen bricht. Ute hat mich mit dem Auto abgeholt.

Am Montag habe ich das Schwimmtraining etwas anders organisiert, was für alle, glaub ich, ganz interessant war und es hat auch ganz schön reingehauen.

Am Freitag habe ich mich auf eine längere Radeinheit gefreut, wenn man schon den ganzen Tag frei hat. Doch dann hat es über Nacht richtig viel Schnee hingelegt. O.k. wach war ich - was machen? Klar Fin anrufen - endlich kann er seinen Wetteinsatz erbringen. Punkt 7.00 Uhr habe ich ihn angerufen und meinte zu ihm, dass mein Hof geschippt werden könnte. Das hat Fin sich nicht zwei mal sagen lassen, denn Wettschulden sind ja bekanntlich Ehrenschulden. Keine halbe Stunde später war er schon bei der Arbeit. Nachdem wir noch miteinander Kaffe getrunken haben bin ich mit Andy gelaufen.

Am Sonntag wurde es wieder nichts mit Radfahren - Andy meinte wir könnten heute ja mal etwas flotter Laufen. O.k. - ich war am Do 45min, am Fr 1.30h und am Sa 1.45h gelaufen - das kann ja Lustig werden. Punkt 12.00 Uhr stand Andy vor meiner TĂĽr und wir sind los gelaufen. Das Tempo war eigentlich ganz angenehm - dachte ich anfangs. Doch die Wege waren alle zugeschneit und das Tempo wurde schneller, schneller und schneller. Ich hätte ihm am liebsten ein PrĂĽgel zwischen die Beine geworfen. Naja, ich hatte ganz schön zu kämpfen - dann lies Andy den Spruch des Tages ab: “Wir wollen dich ja fit kriegen fĂĽr Lanzarote” - mit so einem Grinzen im Unterton.
Im Anschluss haben wir bei uns gegessen. Ute hat Rehbraten gemacht und Tille war auch da, ich Glaube der macht sich auch schon Gedanken über seinen Einsatz beim Crailsheim Triathlon. Sein Wettkollege Köhli hat sich schon ein Rennrad zugelegt und hat sich am Sonntag sogar von Andy ne Rolle ausgeliehen. Diese Wette wird uns, glaube ich, auch noch viel Freude machen.

Heute, Sonntag, wären Andy, Eric und ich eigendlich den Frühjahrsklassiger Rund um Schönaich gefahren. Da der Start aber bereits um 8.00 Uhr war, war es uns bei den schlechten Wetterverhältnissen zu gefährlich. Statt dessen sind wir um 9.30 Uhr mit dem Fahrrad nach Stein, bei Nürnberg, gefahren. Wir wollten uns mit Tille, Köhli, Ute und den Kindern im Palm Beach zu Schwimmen und Saunieren treffen. Peter haben wir mit einem kleinen Schlenker auch noch abgeholt und Schorsch haben wir unterwegs auch noch getroffen - sie haben uns etwas begleitet. Die letzte Stunde viel der Tacho nicht mehr unter 40 - ich sag nur eeeeeeeeeaaaaaaaaaasssssssssyyyyyyyyy - da bin ich mal vorne gefahren, das hat richtig Spaß gemacht. Nach 2.55h hatten wir das Ziel erreicht und mussten noch etwas rumgurken, denn der Rest war noch nicht da. Im Palm Beach hatten alle ihren Spaß und da war ganz schön was los.

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Am Sonntag – Laktat-Test auf dem Rad

11. Februar 2008 von Magic

Ich glaub ich spinneNachdem ich am Dienstag in Lanzarote noch zum Abschied einen langen Lauf gemacht habe, habe ich den Rest der Woche etwas ruhiger angehen lassen. Mein Schwerpunkt lag in der Woche nur auf dem Laufen. Am Samstag hat mich Christoph daeauf angesprochen, ob ich nicht mit Udo am Sonntag einen Laktat-Test auf dem Rad machen wolle – da hab ich spontan mal ja gesagt. Der Test verlief insgesamt ganz O.k. – leider hat mich die letzte Stufe total aus dem Leben geschossen, ich war total platt. Doch im Anschluss musste ich noch mit Christoph, Eric und Udo 2,5 Stunden „locker“ mitradeln – hat nicht wirklich Spaß gemacht, denn meine Beine waren einfach leer.

Das Testergebnis findet ihr: hier klicken

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Lanzarote Tag 8 - Ain Al Johanson sagt IM Lanza Teilnahme ab…

4. Februar 2008 von Magic

… nachdem wir an ihm in El Golfo förmlich vorbei geflogen sind. Das war unser High Light des Tages. Wir sind den ganzen Weg nach El Golfo schon gefahren wie die Irren und das bergigst. Als wir ĂĽber Uga Richtung El Golfo rasten, sahen wir zwei Jungs vor uns, die nicht ohne aussahen. Martin hatte gerade seine 5 Minuten und explodierte förmlich. Er raste, mit Wolpi und mir im Schlepptau, auf die Jungs zu wie ein Irrer. Kurz bevor wir zum ĂĽberholen ansetzten, ĂĽberholte uns noch ein Kleinbus, in dem seinen Windschatten heftete sich Martin und dann passierte etwas, das Ain Al Johansen (dem 2fachen IM Lanzarote-Gewinner) wahrscheinlich nicht jeden Tag passiert - wir donnerten in einem Tempo vorbei, das sich gewaschen hatte. Kurz darauf ging Wolpi an die Spitze und fuhr wie gestört weiter. Als wir nach so 8 Minuten uns wieder beruhigt hatten, kamen die Jungs von hinten. Ich erkannte sofort wer es war und lachte mich Tot und rief Wolpi zu - er könne wieder Gas geben um Ain Al Johansen zu versägen. Wolpi unterhielt sich eine Weile mit Ain Al und gab dann wieder Gas. So fuhren wir den zwei wieder davon. Kurz später trafen wir JĂĽrgen Sigwarth und schnackten eine Runde. Als nächstes ging es in die Feuerberge wo Martin zum Bergfahrer mutierte - ich weis echt nicht wie er das nach diesen harten Tagen noch hingebracht hat - Wolpi konnte es sich aber nicht nehmen lassen als erster oben zu sein.
Den Rest fuhren wir vollens locker - bis auf den Anstieg nach Teguise. Die Krönung des Tages war jedoch, daĂź mir nach Orzola noch Mal eine Speiche gebrochen ist und meine Felge so an den Bremsen gestriffen hat, daĂź ich die letzte Stunde im WSA-Bereich heimfahren durfte. Sechs Kilometer vor dem Hotel hat es dann auch noch den Reifen verrissen - da eh schon alles am Arsch war, bin ich auf der Felge heim gefahren. Nach diesen 6,15 Stunden habe ich es mir nicht nehmen lassen noch zu Koppeln. Nach 45 min “lockerem” laufen ist dieses Trainingslager nun zu Ende.

Party On, Magic

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Lanzarote Tag 5 + Tag 6

3. Februar 2008 von Magic

Nachdem Martin nach Tag 4 noch etwas sauer war und sich nicht wirklich vorstellen konnte, dass Wolpi und ich wirklich locker radeln können - an unserem Ruhetag - radelten Wolpi und ich alleine los. Wir hatten uns entschieden mit Puls unter 110 nach Orzola zu rollen und wieder retour. Schwer wurde es nur als Andreas Niedrig von hinten kam. Wir hängten uns als erstes Mal in seinen Windschatten - der groß genug ist, mit so einem breiten Kreutz. Es war echt easy, doch dann bog er ab - in die Berge, es hat bei uns beiden richtig gekrippelt - ein Duell hätte echt Spaß gemacht - aber es war Ruhetag und wir blieben konzequent - wir fuhren weiter nach Orzola. Nach 3 Stunden waren wir wieder retour - Pulsschnitt 106 - das war mal locker - ich glaube so bin ich noch nie herumgegurkt. Abends gingen wir noch Schwimmen.

Am Tag 6 wurde es wieder ernst. 6 1/4 Stunden Rad fahren und danach 45 min Laufen. Nachdem sich Martin und Wolpi abends ausgesprochen hatten, ging es wieder zu Dritt auf die Piste. Wir entschieden uns fĂĽr die Ironman-Strecke und das Motto des Tages war “Party On”.  O.k. ĂĽberholt haben uns nur Autos - LKWs taten sich schon schwer - ich persönlich klebte an Wolpis Reifen - nach dem alten Motto, “blos nicht hoch schaun” - war echt geil. Ich betete nur - hoffentlich bleibt mir der Martin lang erhalten - auf ihn mussten wir nach jedem Berg warten - das war meine einzige Möglichkeit wieder zu Luft zu kommen. Es war auf jeden Fall eine riesen Gaudi. Zum SchluĂź haben wir uns noch die Wetterstation vorgenommen. Am Anfang gings noch, dann hatte ich aber sogar Probleme an Martin dran zu bleiben - bis zu dem Zeitpunkt, als ich der Meinung war eine Schwäche an Wolpi zu erkennen und dann ging die Hetzjagt wieder los - Wolpi hat nur zu frĂĽh erkannt, daĂź ich von hinten komme und hat mich nicht mehr ran kommen gelassen. Wow, das war echt geil. Die Krönung war die RĂĽckfahrt - da muĂźte mein Wolpi auch Mal reiĂźen lassen - da war die innere Befriedigung wieder hergestellt.
Im Anschluss haben wir gekoppelt. Wir sind ganz ordentlich losgelaufen - am Anfang war ich der Meinung, dass es bei mir nicht so Rund läuft - bis Martin gemeint hat:”Hey, ganz schön flott - du läufst bestimmt 4,40 min/km - Wolpi entfernt sich ja gar nicht”. Da war die Kampfsau in mir auf einmal wieder da und ich klebte immer in Sichtweite an Wolpi. Das waren bestimmt 10 km in den 45 Minuten.

Und heute, was machen wir heute - na klar das selbe

Party On, Magic

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Lanzarote Tag 3 + Tag 4

31. Januar 2008 von Magic

Olala, die letzen zwei Tage waren heftig. Am Mittwoch morgen sind wir Richtung Orzola losgeradelt. Wolpi hat von Anfang an ganz schön Druck gemacht. In Orzola sind wir dann links gefahren und den steilen Anstieg zum Mirador del Rio hoch - Wolpi war nicht zum bremsen. Oben angekommen ging es weiter über Harria und der Wetterstation nachTegiuise. Anschliesend radelten wir nach Caletta, Richtung Club La Santa, durch die Feuerberge nach El Golfo, Yaiza, durch die Weinberge, Retour nach Teguise und zurück nach Costa Teguise - 7:09 Stunden - 180 km - bestes Wetter - wir werden braun - einfach super. Es war einfach ein toller Tag.

Vor heute graute es mir ein bisschen - aber meine Angst war unnötig - ich bin wieder Gesund - meine Druck ist retour und ich klebte förmlich an Wolpis Reifen. Wir fuhren bergigst - härter ging es wirklich nicht - es war eine höllen gaudi. Insgesamt waren wir 5:15 Stunden unterwegs und legten 135 km retour. Im Anschluß war Koppeln angesagt - 1:30 Stunde laufen in glühender Hitze und es lief wie am Schnürchen. Morgen ist erst mal Ruhetag.

Noch ein Nachtrag zum Tag 2 - auf der Radstrecke hat auf einmal jemand geschrien: “Servus Magic” - es war Peter Gruber aus Ă–sterreich - wir haben uns noch kurz unterhalten.

Andreas Niedrig ist auch in unserem Hotel - mal schaun ob er sich zu einer Tour überreden läßt?

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